Fast alle mittleren und grösseren Provider operieren heute in mehreren Marktsegmenten des Internet. So treten z.B. Network Service Provider zugleich auch als Internet Service Provider, Access Provider und als Application Provider auf.
Java
Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wurde und weigehend unabhängig von den Plattformen (Betriebssystemen) arbeitet. Manche Multimedia-Anwendungen werden mit Java-Applets (basierend auf Java) betrieben. Diese sind jedoch nicht ganz unumstritten, da sie aus mehreren Komponenten bestehen; fehlt nur eine, kann das Applet nicht ausgeführt werden, der Browser gerät in einen Hänger und muss lange auf das Erscheinen einer Fehlermeldung warten. Browser können abstürzen, wenn man ein Applet während dem Laden abbrechen will.
JavaScript
Script auf der Web-Datei, welche dem Browser Anweisungen zur dynamischen Darstellung erteilt. Am meisten werden diese Scripts für den Wechsel des Aussehens von Schaltknöpfen beim Überfahren mit dem Mauszeiger (onmoseover, onmousout) verwendet. Es lassen sich aber auch sehr viele andere Aufgaben lösen: eine laufende Uhr darstellen, Rechenaufgaben lösen, kleine Textdatenbanekn lesen usw.
Joint-Editing
Gleichzeitiges geografisch unbegrenztes "Online-Bearbeiten" von Dokumenten.
JPEG, JPG
Joint Photographics Expert Group. Von dieser Gruppe kommt das gleichnamige binäre Datenformat für Grafiken. Es ist besonders für Fotos sehr gut geeignet. Es können 16.7 Millionen Farben (24 bit) dargestellt werden. Ansammlungen von Pixeln mit der gleichen Farbe können in 10 verschiedenen Stufen komprimiert werden, wodurch am Speicherbedarf gespart werden kann und dadurch die Fotos schneller im Computer des Browsers erscheinen. Konturen, die nicht rechteckig sind, lassen sich nach aussen nicht transparent darstellen. Die Schockwave-Filme basieren auf diesem Format.
Koaxialkabel
Elektrisches Nachrichtenkabel mit koaxialen Leitungen. Die konzentrische Anordnung der einzelnen koaxialen Leitung bestehend aus dem Innenleiter und dem ihn umgebenden zylindrischen Aussenleiter. In der Praxis kommen Koaxialleitungen bei Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu etwa 600 Mbit/s zum Einsatz.
Kupferdoppelader
Herkömmliche Kupfer-Telefonleitungen, an welche die meisten Haushalte angeschlossen sind. ADSL nutzt gemeinsam mit ISDN die Kupferdoppelader.
LAN
Local Area Network (Lokales Netzwerk). Netzwerkstruktur, die sich auf eine begrenzte Fläche beschränkt, üblicherweise ein Firmengelände mit mehreren Gebäuden. Ausdehnungen von mehr als 10 km werden selten erreicht. Die bislang verfügbaren Technologien ermöglichen Übertragungen bis etwa 1 Gbit/s.
Letzte Meile
Englisch: Last mile. Strecke zwischen letztem Netzknoten und Kundenanschlussleitung.
MAN
Metropolitan Area Network. Verbindung heterogener Netze und Rechnersystemen unternehmensweit im Umkreis mehrerer Gebäude innerhalb eine Betriebsgeländes bis hin zur Einbindung räumlich entfernter Niederlassungen (Zwischenbereich zwischen LAN und WAN).
MHz = Megahertz
Eine Million Schwingungen pro Sekunde. 1 MHz = 1.000 kHz (Masseinheit für Frequenz)
Modem
Kunstwort aus Modulator / Demodulator. Hardwarekomponente, die zur Datenübertragung von Computer zu Computer über eine Wählleitung (über das analoge Telefonnetz) benutzt wird. Der Modem setzt die digitalen Daten des Computers in einen analogen Signalpegel um und umgekehrt.
Multimedia
Trendwort ohne einheitliche und in allen Bereichen anerkannte Definition. Im allgemeinen wird darunter das Zusammenwachsen von bisher getrennten Bereichen wie Computertechnik, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und Medienindustrie verstanden. Im Bereich der Telekommunikation beschreibt Multimedia im weitesten Sinne alle Anwendungen, die Sprach-, Text-, Daten- und Bildkommunikation oder Teile davon integrieren. Üblicherweise werden Text und Grafik kombiniert, häufig kommen Musik, Geräusche und Sprache hinzu.
Netzknoten
Allgemein Verzweigungspunkt in einem Kommunikationsnetz mit übertragungstechnischen und ggf. vermittlungstechnischen Funktionen.
Netzwerk
Informationsfluss-Struktur, innerhalb derer mehrere logische Einheiten (Computer) miteinander verknüpft sind.
NIC
Network Information Center.http://www.nic.ch ist beispielsweise die Zentrale für die Domains mit der Endung ".ch". Hier werden die entsprechenden Domains registriert, und wir werden auch die vom Browser aufgerufenen Adressen abgefragt und an die numerischen Adressen weitergeleitet. Für die internationalen Endungen (.com oder .net etc.) ist die Zentrale InterNIC.
Online
Etwas ist "online" damit ist gemeint: Daten, bzw. Informationen sind im Web abrufbar.
PHP
Personal Home Page. Dieser sonderbare Name bezeichnet eine Script-Sprache, welche im Quellcode (HTML) eingebettet werden kann und dem Server hilft aus Datenbanken Elemente einer Seite zusammenzustellen. Diese Datenbanken befinden sich oft auf anderen Servern, wobei Zugang und Datenaustausch relativ langsam erfolgen. Wenn sich die Darstellungselemente, bzw. auch nur deren Referenzen, direkt im Quellcode befinden, ist der Aufbau einer Seite generell schneller.
Plattform
Gesamtheit aller technischen Elemente, die das zugrunde liegende Betriebs-System charakterisieren (z.B. Windows XP, MacOS X).
Plug and Play
"Einstecken und loslegen". Ein Gerät mit dieser Eigenschaft kann nach Inbetriebnahme, auch innerhalb eines Computers, sofort arbeiten. Z. B. wird ein Drucker vom PC "erkannt", auch wenn man ihn erst nach dem PC-Start einschaltet.
Plug-In
Sammelbezeichnung für Softwaremodule, die die Funktionalität einer bestehenden arbeitsfähigen Software um zusätzliche Funktionen erweitern. Beispiel: Browser-Plug-ins, die die Darstellungs- bzw. Verarbeitungsmöglichkeiten einer Browser-Software im World Wide Web (WWW) des Internet erweitern.
Point-to-Multi-point-distribution
Datenübertragung von einem Sender zu mehreren Empfängern.
POP (1)
Point of Presence. Einwahlknoten bzw. Zugangspunkt zum Internet oder zu einem kommerziellen Online-Dienst (wie z. B. Bluewin AG).
POP (2)
Post Office Protocol. Es ist zuständig für das Empfangen von E-Mails, leitet die Übertragung der Mails vom entsprechenden Mailserver des Internet- oder Hostproviders.
POTS
Plain Old Telephone Services (Englisch für "Guter alter Telefondienst"). Internet-Jargon für den herkömmlichen Telefonbetrieb über das ursprüngliche analoge Telefonnetz.
Provider
Es gibt zwei Arten:
1. Internet-Service-Provider (ISP): Bei ihm kann der Kunde einen Internet-Anschluss abonieren und erhält in der Regel auch mindestens eine E-Mail-Adresse. Die Verbindung zu diesem Provider wird bei analogen Modems und bei ISDN-Betrieb mit dem Wählen einer Telefonnummer zu Stande gebracht. Beim ADSL hingegen muss eine feste Verbindung in der Zentrale Vorort auf die Nummer des Telefon-Teilnehmers geschaltet werden.
2. Host-Provider: Er vermietet (hostet) auf seinem Webserver Speicherplätze für die virtuellen Server (= Domains). In der Regel gibt er dem Kunden auch mindestens eine E-Mail-Adresse. Für das Abrufen der E-Mails mit dieser Adresse benutzt er den POP-Server des Hostproviders. Für das Versenden auch mit dieser Adresse muss er jedoch den SMTP-Server des Internet-Providers benutzen.
Proxy
Ein Computer, der Seiten aus dem WWW zwischenspeichert. Oft beim Provider angesiedelt, um den Datenverkehr im Internet zu reduzieren. Eine von einem beim Provider angeschlossenen Nutzer abgerufenene Seite wird hier "gelagert"; greift ein anderer Nutzer auf die gleiche Seite zu, erfolgt die Datenübernahme aus dem Proxy-Speicher und nicht vom Originalstandort. Nachteil: Rasche Aktualisierungen werden so nicht berücksichtigt.
Quelltext, Quellcode
Die Codierung einer Seite im Web besteht aus reinem Text. Bestimmte Codes (Tags) geben die Anweisungen für das Aussehen der Seite im Browser. Für Sonderzeichen ist eine erweiterte Kodierung notwendig, welche beispielsweise für Westeuropa durch die Norm ISO-8859-1 geregelt wird.
RADSL
Rate-adaptive Digital Subscriber Line. Variante der asymmetrischen Übertragung, die die Übertragungsgeschwindigkeit automatisch an die jeweilige Leitungsqualität und zu überbrückende Entfernung anpasst.
Remote Access
"Entfernter Zugriff". Zugang zu lokalen Netzwerken über Wählverbindung, Telefonnummern. Auf diese Weise lassen sich auch zwei einzelne Computer ohne das Verwenden von IP-Adressen über das Telefonnetz miteinander verbinden.
RGB
Rot, Grün und Blau sind die drei addiven Grundfarben. In voller Stärke gemischt ergeben sie Weiss, im Gegensatz zu den subtraktiven Farben, wo sie Schwarz ergeben. Bildschirme (am Computer oder im TV) verwenden ausschliesslich diese RGB-Farben. Beim Bedrucken und Bemalen von Papier und anderen Stoffen werden deren Komplementärfarben benutzt, die subtraktiven Cyan, Magenta und Gelb sowie der Ausgleichsfarbe Schwarz (Abk. für alle vier: CMYK). Über das Web werden auf den Monitoren maximal 16,7 Millionen Farben dargestellt (= 24 bit). Allen diese Farben ist eine Nummer in drei Segmenten zugeordnet, entweder numerisch, je von 0 bis 255 oder hexadezimal, je doppelt mit Zahlen von 0 bis 9 sowie den sechs Buchstaben a bis f. Damit die volle Farbpalette in Verbindung mit der Darstellungsfläche des Monitors wiedergeben werden kann, muss die Grafikkarte im Computer mit genügend Speicher ausgerüstet sein.
Router
System, das Daten zwischen zwei Netzenwerken transportiert, die das gleiche Protokoll verwenden. Die Netzwerke können sich physisch unterscheiden
SDSL
(1) Symmetric Digital Subscriber Line (Symmetrische digitale Anschlussleitung) Breitbandige digitale Anschlusstechnologie, die in beiden Verkehrsrichtungen gleiche Übertragungsbandbreiten (Datenübertragungsraten) zur Verfügung stellt.
(2) Single Line Digital Subscriber Line (Einfache digitale Anschlussleitung) Variante der breitbandigen digitalen Anschlusstechnologie Symmetric Digital Subscriber Line (s. o.), ebenfalls abgekürzt mit SDSL bezeichnet.
Server
Diener. Rechner in einem Netzwerk, der anderen Computern (Clients) Speicherplatz, Rechenleistung oder andere Ressourcen und Dienste zur Verfügung stellt. Es gibt auch Server, welche den Clients automatisch IP-Adressen zuteilt (DHCP).
Set Top Box
Decoder-Einheit für die Teilnahme an neuen digitalen und ggf. interaktiven Video- und Fernsehprogrammen einschliesslich Pay-TV (bezahltes Fernsehen). STB-Entwicklungen gestatten die Umwandlung digitaler Fernsehsignale in standardisierte analoge Bild- und Tonsignale, so dass für die Teilnahme am digitalen Fernsehen herkömmliche Fernsehgeräte benutzt werden können.
Shareware
Teil-Ware. Programme, die (in der Regel) frei verteilt und kostenlos ausprobiert werden dürfen. Für den regelmässigen späteren Nutzen wird jedoch die Registrierung und die Bezahlung einer kleineren Gebühr verlangt.
Shockwave
Sie unter SWF
SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Standard für das Versenden von E-Mails über eine TCP/IP-Verbindung.
Splitter
Frequenzweiche zum ADSL-Modem, die den breitbandigen Verkehr vom ISDN- oder Analog-Verkehr trennt.
SWF
Shockwave-Flash, von Macromedia eingeführtes Format. Wie beim Film können hier einzelne Bilder zusammengefügt werden, welche dann eine Bewegung suggerieren. Es steht damit in Korrenz zum Animated GIF. Zwischen den beiden besteht aber ein Unterschied. Beim SWF bestehen die Einzelbildern, sofern sie pixelorientert sind (immer der Fall bei Fotos) im JPG-Format. Konturen, die nicht rechteckig sind, können nach aussen nicht transparent dargestellt werden. Dafür benötigen Sie bei komplexen Bildern wegen der möglichen Komprimierung weniger Speicher und sind so schneller geladen. Werden die Einzelbilder vektororientiert im Programm "Flash" gezeichnete und bewegt, kann wegen des geringeren Speicherbedarf ein solcher Film schneller geladen und abgespielt werden. Nachteil: vektorisierte Bilder wirken ziemlich flach.
TCP/IP
Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Eine für den Datenaustausch zwischen Computern entwickelte Familie von Protokollen (De-facto-Standard), die sich durch hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und Robustheit auszeichnet. TCP/IP-Protokolle sind für fast alle Rechner und Betriebssysteme implementiert und laufen über die meisten Netztechnologien. TCP/IP legt fest, wie Daten auf dem Internet transportiert werden und stellt sicher, dass einmal abgeschickte Daten auch tatsächlich beim Empfänger ankommen. Das TCP-Protokoll übernimmt den Transport der Daten, während sich das IP-Protokoll um die Zustellung kümmert.
Telelearning / Distance Learning
Interaktive Kommunikationsanwendung zur Wissensvermittlung sowohl im privaten Bereich, z.B. für Kinder in der Schule, als auch im geschäftlichen Bereich, z.B. bei der beruflichen Fortbildung. Die technische Voraussetzung für die Teilnahme am Telelearning bildet der PC in Verbindung mit einer Übertragungseinrichtung (Modem, ISDN-Karte) und ein geeigneter Netzzugang. Künftige Breitbandlösungen (Information Highway, SetTop Box) sehen die Integration schneller multimedialer Elemente vor, die der menschlichen Informationsaufnahme eher entsprechen als die rein textbasierte Wissensvermittlung.
Teleshopping, Homeshopping
Bestellmöglichkeit von Waren per Telefon oder Online-Dienst nach Angeboten in Katalogen oder Fernsehsendungen (Direct Response TV).
Teleworking, Teleworker, Telearbeit
Tätigkeiten, die mittels Informations- und Kommunikationstechnik räumlich entfernt vom Arbeitgeber oder Auftraggeber durchgeführt werden. Zu den Teleworkern (Telearbeitern) gehören festangestellte Mitarbeiter, die von zu Hause aus, von unterwegs oder von speziellen Teleworking-Zentren aus für ein Unternehmen arbeiten, ebenso freie Mitarbeiter und spezielle Teleservice-Firmen, die ihre Dienstleistungen sowohl für Wirtschaftsunternehmen wie auch für private Verbraucher anbieten.
Telnet
Internet-Protokoll für die Steuerung oder Nutzung eines anderen Computers (im LAN oder WAN) mit speziellen Programmen.
UADSL, Universal ADSL
Universal Asymmetric Digital Subscriber Line (Universelle digitale Anschlussleitung). ADSL-Variante, die ohne Splitter auskommen soll, so dass keine Installationsarbeiten beim Kunden mehr anfallen sollen.
UDSL
Unidirectional Digital Subscriber Line. DSL-Anschlusskonzept zur breitbandigen digitalen Datenübertragung über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlussnetz. Im Unterschied zu den weiterentwickelten bidirektionalen Systemen übertragen UDSL-Systeme Daten nur in einer Verkehrsrichtung, in der sog. Downstream-Richtung vom Netz in Richtung Teilnehmer (Benutzer). Die Datenübertragungs-geschwindigkeit beträgt bis zu 1,5 Mbit/s. UADSL spielt vor allem in den USA eine Rolle.
Übertragungsgeschwindigkeit
Festgelegter Standard, nach dem Informationen übertragen werden. Übertragungsgeschwindigkeit auch Bitrate. Geschwindigkeit, mit der Daten per Telekommunikation transportiert werden, z. B. beim Faxen, bei Videokonferenzen oder Modemverbindungen. Je höher die Datenübertragungsgeschwindigkeit, desto weniger Tarifeinheiten fallen bei der Übertragung einer Faxnachricht oder einer Computerdatei an. Bei Videokonferenzen bewirkt eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit eine flüssigere Darstellung von Bewegungsabläufen. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in Bit pro Sekunde (bit/s) gemessen.
Upstream
Bei der Datenübertragung: Datentransfer vom Teilnehmer (Endnutzer) ins Netz bzw. zum Provider, z. B. E-Mail senden oder eine private Homepage aufschalten etc.
URL
Uniform Resource Locator. Ein im weltweiten Internet (auch in TCP/IP-Intranets) eingesetztes Adressierungsschema für Dokumente bzw. Objekte, das insbesondere innerhalb des World Wide Web (WWW) zur Anwendung kommt. Der URL spezifiziert die genaue Adresse (Domainname, Verzeichnis) der gewünschten Information und in welchem Format bzw. Protokoll (Gopher, HTTP, FTP usw.) die gewünschte Information auf den eingesetzten Browser abgerufen werden soll. Eine typische URL könnte lauten: http://www.zugerweb.ch. In diesem Beispiel gibt die Abkürzung http einen Hinweis auf das Übertragungsprotokoll HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Dies impliziert, dass es sich um eine Übertragung hypertextformatierter Dateien, d. h. von HTML-Seiten (Hypertext Markup Language) handelt. Die Abkürzung zugerweb.ch spezifiziert die betreffende Adresse, in diesem Fall nur den Domainnamen des angesprochenen Rechners. Damit wird lediglich eine Standarddatei, die Homepage von ZugerWeb, geladen.
VDSL
Very High Bitrate Digital Subscriber Line. Schnelle Variante des Anschlusskonzeptes xDSL zur Realisierung breitbandiger Datenanschlüsse über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlussnetz, die Geschwindigkeiten bis zu ca. 50 Mbit/s asymmetrisch (nur in eine Richtung) und ca. 25 Mbit/s symmetrisch (in beide Richtungen, up- und downstream) erreichen soll. Derzeit nur für sehr kurze Übertragungswege von bis zu wenigen hundert Metern anwendbar. Steckt noch in den Kinderschuhen.
Video-on-Demand (VoD)
Individuelle Programmgestaltung durch den Kunden. Spielfilme, Lehrmodule, Musiksequenzen usw. sind auf vernetzten Video-Servern abgelegt und können auf den Fernseher abgerufen werden. Bei der VoD-Architektur wird z. B. ATM eingesetzt, der Zugang kann über ADSL erfolgen.
WAN
Wide Area Network (Weitverkehrsnetz). Datenkommunikation zwischen weit voneinander entfernten geografischen Bereichen mittels Datenfernübertragung. In der Regel handelt es sich um mehrere miteinander verbundene LANs.
Wählverbindung
Engl. Switched connection, Switched line. Nach einem Wählvorgang nutzbare Verbindung.
Website
Online-Auftritt eines Internet-Anbieters im World Wide Web, meist aus vielen einzelnen Webseiten bestehend. Die Wörter "Websyte" und "Homepage" werden meist synonym gebraucht.
WWW, World Wide Web
Weltweites Netz. 1993 am Kernphysiklaboratorium in Genf (CERN) entwickeltes Hyper-Media System, das einen anwenderfreundlichen und flexiblen Zugriff unter Berücksichtigung aller Dateiformate auf Internet-Informationen ermöglicht. Daten auf weltweit verzweigten Servern können mit der Dokumentensprache HTML miteinander verknüpft werden und sind so per Mausklick von jedem Standort aus aufrufbar. Neben reinen Textdokumentationen kann es sich dabei um Bild-, Ton- und Videodateien handeln. Das WWW wurde zur treibenden Kraft hinter dem rasanten Aufstieg des Internet.
xDSL
x Digital Subscriber Line (Digitale Anschlussleitung). Das x steht für die verschiedenen Ausprägungen der DSL-Technologie: z. B. ADSL, HDSL, RADSL, UADSL, UDSL, VDSL. Technische Konzepte für breitbandige digitale Datenübertragungen über das herkömmliche Kupferkabel-Anschlussnetz. Die Gründe für die Entwicklung der verschiedenen DSL-Systeme waren primär die wachsende Nachfrage nach breitbandigen Diensten, insbesondere auch im Bereich des Internet (schneller Zugang zum Internet Service Provider), und die hohen Kosten einer flächendeckenden Umrüstung des TK-Netzes auf optische Übertragungsmittel. Ausgangspunkt für die Entwicklung von DSL-Konzepten ist die nur unvollkommende Auslastung der Bandbreite, die die symmetrischen Kupferdoppeladern zur Verfügung stellen. Für die Übertragung von Sprache im Telefondienst werden lediglich die Frequenzen bis 4 kHz belegt. Die verlegten Kabel decken jedoch einen Frequenzbereich bis zu 1,1 MHz ab und bieten damit Raum für eine etwa 250-fach grössere Bandbreite. Diese Reserven erschliessen DSL-Systeme durch die spektrale Aufsplittung des verfügbaren Frequenzbereichs.
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